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Allgemein Fragen über Fragen

Fragen über Fragen

wolltest du schon immer wissen wer genau hinter diesem Blog steckt?

hast du dich nach entsprechenden Hinweisen gefragt welche Behinderung ich habe?

interessiert dich etwas ganz anderes?

Dann hast du hier und jetzt die Möglichkeit mich alles zu fragen!

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Gewinn von positiven Dingen durch meine Beschwerden

ich gewinne Dinge die ich nicht haben will

ich gewinne Dinge die andere gerne hätten

ich gewinne Dinge auf die andere eifersüchtig sind

ich gewinne Eindrücke durch den Kampf um eine Erleichterung für die Beschwerden

ich gewinne unfreiwillig freie Zeit

ich gewinne Routine im Umgang mit meinen Schmerzen, kann diese aber nicht immer anwenden

Ich gewinne Möglichkeiten, um den Schmerz zu regulieren

ich würde ein viel besseres Leben führen ohne das alles

ich würde besser wahrnehmen ohne das alles

ich hätte weniger Stimmungsschwankungen udn weniger Ängste

ich würde weniger grübeln

ich wäre entspannter

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meine Schmerzen

meine Schmerzen hindern mich daran den Tag so zu erleben wie ich es sollte

meine Schmerzen schränken mich ein

meine Schmerzen kommen seit Jahren immer an einer anderen Stelle ans Tageslicht

meine Schmerzen machen manchmal Angst

Meine Schmerzen lassen mich verzweifeln

meine Schmerzen lasse mich schlecht in den Tag starten oder beenden den Tag auf eine doofe Art und Weise

meine Schmerzen fordern meine Aufmerksamkeit

meine Schmerzen wollen mir immer ähnliches auf verschiedene Art und Weise sagen

meine Schmerzen stören beim Schreiben

Meine Schmerzen sind immer da, wenn sie wieder an einer anderen Stelle auftreten

meine Schmerzen machen mich wütend/traurig

meine Stimmung schwankt zu extrem, dass macht es mir oft unmöglich so zu reagieren wie ich will

meine Stimmung kippt plötzlich

meine Stimmung kippt unvorhergesehen

Meine Stimmung ist nicht immer nachvollziehbar

Meine Stimmung ist oft morgens schon schlecht

durch meine Müdigkeit kann ich nicht klar denken

meine Müdigkeit kommt immer zum gleichen Zeitpunkt, aber immer überraschend für mich, weil ich sie verdränge

Meine Müdigkeit ist Mittags da, egal ob ich will, oder ob ich sie gebrauchen kann

meine ständige Müdigkeit macht mich wütend

Meine Müdigkeit hindert mich daran abends gerne etwas zu unternehmen

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ich wache auf

ich wache morgens auf und merke, dass ich keine Schmerzen mehr habe und das meine verhassten Psychofucks weg sind. Bei dem Gedanken an den Tag habe ich das Gefühl mit Leichtigkeit aufstehen zu können. Ich bin nicht mehr müde von meiner Tablette für die Nacht. Hatte sie am Abend zuvor vergessen aus irgendeinem Impuls herraus, der mir an diesem besagten Abend noch nicht klar war.

Im ersten Moment kann ich es kaum glauben. Mein erster Gedanke ist, dass ich erstmal Zeit vergehen lassen muss, um zu sehen, ob ich wieder nur träume. Ich habe auch schon so oft Wunschvorstellungen gehabt und mich da sehr reingesteigert. Auch das muss ich erstmal klar kriegen, ob es nicht jetzt auch wieder so ist. Freude im Übermaß, meist viel zu schnell, ist normalerweise meine eigentliche Reaktion.

Da ich bei vielen Dingen auf Hilfe angewiesen bin, bekommen das natürlich gleich auch die Menschen aus meinem direkten Umfeld mit. Die fühlen nach, aber sind oft eher realistisch als ich. Sie versuchen aber dennoch immer wieder an das zu glauben was ich vermute. Sei es auch noch so vage.

Ich bewege mich vorsichtig im Bett. Alles da und es tut nichts weh. Nichtmal ein ziehen ist zu spüren. So ganz fassen kann ich es noch nicht. Sehr wach bin ich allerdings vor dem ersten Kaffee auch nicht. Manch einer würde sagen, ich bin ohne nicht zurechnungsfähig.

Als ich beginne darüber nachzudenken, was mir alles an diesem Tag bevorsteht wundere ich mich wieder über mich selbst. Mir ist bewusst, dass es ein stressiger Tag wird. Ich nehme ihn aber anders als sonst gar nicht als solchen wahr. Ein bisschen freue ich mich sogar auf diesen Tag.

Langsam mache ich mich mit Hilfe meiner Assistenz für den Tag fertig.

In dieser neuen Verfassung komme ich viel besser durch den Tag. Ich bin klarer, kann gut mitdenken und vergesse nicht so viel wie sonst. Gegen Mittag stelle ich fest, dass ich viel wacher bin. Normal will ich um diese Uhrzeit immer schon fast schlafen gehen, weil ich so müde bin.

Am Nachmittag stellt sich raus, dass ich viel gelassener bin und nicht sofort aufbrause, wenn etwas schief geht. Normal bölke ich spätestens beim mal wieder missglückten Pflegeeinsatz rum wie ein wildgewordener Stier. Am heutigen Tag nervt es mich, aber ich kann mich noch bremsen. Kann ja keiner was dafür. Zähneknirschend nehme ich es hin.

Abends denke ich über den Tag nach udn merke, dass ich auch keine Stimmungsschwankungen zu anderen Tageszeiten hatte.

glücklich falle ich in mein Bett.

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Mein Begleiter

Ich trage ihn immer bei mir wie einen kleinen Talisman. Er fühlt sich ganz weich an. Es ist braun und fransig. Auch in meinem Alter erinnert er mich noch an meine Kindheit. Im Krankenhaus war er immer bei mir. Ohne ihn wollte ich nirgendwo hin. Er lässt sich aber auch überall abstellen. Fast ist das ein bisschen gefährlich, weil man ihn so sehr schnell vergessen kann. Meistens steht er aber in meinem Sichtfeld. Gut so. Sonst könnte ich ihn auch nicht in die Hand nehmen, wenn ich ihn brauche. Oft muss ich auch einfach nur in seine starren braunen Augen gucken können. Zusammen mit seinen nach mir ausgestreckten Beinen vermittelt er mir so ein Zeichen von Sicherheit. Diese sehen aus, als wenn er mich umarmen wollte. Seine Ohren plüschig und groß, damit er mir gut zuhören kann. Das tut gut, auch wenn er mir nicht antworten kann.

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Listengedicht, oder was mir gut tut

Spazieren allein am Wasser mein Hobby

Schreiben Tag ein, Tag aus

Ohne viel darüber nachgedacht

Gespräche im Chat oder privat,

oh ich müsst längst raus

Telefonieren spät in der Nacht

basteln mir große Freude macht

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Okay, ich gebe es zu 😬

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denken und schreiben

Einen Moment innehalten

Ich denke viel und schreib es auf,
denn der Themen gibt’s gar viele,
lass den Gedanken freien Lauf,
und achte nur auf die Gefühle.
Manches schreibt sich locker, leicht,
doch oft muss ich um Worte ringen,
besonders wenn viel Schmerz dabei,
und Dämonen ihre Flügel schwingen.
Gerade dann treibt mich was an,
will einfach raus aus meiner Seele,
erst ist es wie ein dumpfer Klang,
sitzt wie ein Kloß in meiner Kehle.
Dann fließen sie auf das Papier,
erweckt zu neuem Leben,
und ich entwickle ein Gespür:
was kann weg, was muss ich pflegen.

copyright seelenkarussell

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Doch wer wäre ich / wenn ich nicht schreiben würde? / Bliebe die Liebe?

LYRIK-BLOG HANNAH BUCHHOLZ


Doch wer wäre ich –
wenn ich nicht schreiben würde?
Was bliebe von mir?



Bliebe: ein Schatten –
meiner selbst, meines Lebens?
Bliebe: die Liebe? –



Die Liebe bliebe –
doch sie wäre ausgehöhlt –
schattenhaft und stumm.



Die Liebe bliebe –
doch könnten wir sie wirklich
noch Liebe nennen?



Ohne die Worte
gäbe es die Liebe nicht –
auch wenn sie bliebe!


















Hannah

11.7.2020

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Wohin zöge sie –

LYRIK-BLOG HANNAH BUCHHOLZ


Wohin zöge sie –
sich zurück, wenn sie müde
würde – meine Liebe?



Wohin zöge sie –
wenn die Freiheit sie riefe –
die Weite, die Welt?



Wohin zöge sie –
die Liebe: ohne Worte? –
Wohin zöge sie?



Die Liebe zöge –
sich zurück – oder hinaus –
in die weite Welt!



Die Liebe zöge –
mich hinter sich her: zurück
– oder ins Weite – – –



Die Liebe bliebe –
in mir – und bliebe: doch nicht
– wenn ich nicht schriebe! –





















Hannah

11.7.2020

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Muster erkennen / die nicht mehr zu uns passen

Muster erkennen – und einiges verändern – das nicht zu uns passt.       Möchte ich Tiere – auf meinem Teller sehen und sie aufessen?       Muss man den Kälbchen die Muttermilch entwenden – und sie selbst trinken?       Schließlich: will ich dich von etwas überzeugen – oder: […]

Muster erkennen / die nicht mehr zu uns passen